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Der ideale Seminarraum, Teil 3: Ausstattung

Nachdem wir uns in Teil 2 mit den Abmessungen eines guten Seminarraums befasst haben, geht es diesmal um die Ausstattung.

Die besten Raumproportionen in den wunderschönsten Farben nützen nichts, wenn die Möblierung unpraktisch und die Technik veraltet oder zu kompliziert ist!

Wesentliche Möbel des Seminarraums sind natürlich Stühle und Tische, daneben werden je nach Bedarf Pinwände, FlipCharts, Whiteboards, Rednerpulte und Medienmöbel benötigt. Möbel zur Aufbewahrung der Moderationsmaterialien sorgen für Ordnung und Sie behalten besser einen Überblick darüber, was fehlt und nachbestellt werden muss.

 

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Stühle

Für die Bestuhlung sollten leichte, ergonomische sowie stapelfähige Stühle mit Armlehne gewählt werden. Eine Armlehne erleichtert den Seminarteilnehmern das oft lange Sitzen sehr, man sitzt einfach etwas entspannter, wenn man die Arme auch mal ablegen kann. Eine dreiviertellange Armlehne ist ideal, da sie bei enger Möblierung das Aufstehen erleichtert.

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Links: ZENTOO von Neuland mit Dreiviertel-Armlehne, Rechts: GALAN von Neuland mit Dreiviertel-Armlehne

 

 

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Tische

Die Tische werden je nach Seminarform (mehr dazu in Teil 4) oft umgestellt, aus diesem Grund sollten Sie robust, nicht zu schwer und möglichst klappbar sein. Es empfiehlt sich, die Tischgröße in modularer Form (Breite = halbe Länge) zu wählen, so sind die Tische besser untereinander zu kombinieren.

Neben der gängigen Rechteckform können Sie durch den Einsatz von Trapez- oder Quadrattischen viele verschiedene Möblierungsvarianten stellen.

Die Wahl des Tischgestells sollten Sie nicht nur anhand des Designs, sondern auch aus praktischen Gründen treffen. Tische ohne Klappgestell lassen sich zum Beispiel schlecht lagern, ein T-Gestell ist unpraktisch, wenn Sie Möblierungen  haben, bei denen man auch an der schmalen Tischseite sitzt (zum Beispiel bei der Blockform).

 

Interaktionstische sind kleine mobile Beistelltische die z.B. bei Workshops den Seminartisch ersetzen und die Möglichkeit geben eine Moderationskarte zu beschreiben und ein Getränk abzustellen. Ideal ist es, wenn ein Interaktionstisch höhenverstellbar ist, um auch im Stehen arbeiten zu können.

 

 

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Pinwand & Co

Pinwände und FlipCharts, sind nach wie vor die klassischen Moderationsmedien.

Wenn der Raum es zulässt, sind mobile Pinwände den wandmontierten vorzuziehen, so ist man flexibler und kann die Wände situationsbedingt z.B. auch als Raumteiler für Gruppenarbeiten aufstellen.

Bei Neuland finden Sie verschiedene Pinwand Modelle, schick mit Fichte Massiv-holzrahmen, zeitlos geradlinig mit pulverbeschichtetem Aluminiumrahmen oder praktisch zum Zusammenklappen.

FlipCharts gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen, z.B. auf Rollen, mit drehbarer Arbeitsfläche oder zusammenklappbar:

Durch einfaches Abwischen immer wieder neu beschreibbare Whiteboards sind eine Alternative zu Pinwänden, sie können ebenfalls an der Wand oder beweglich im Raum eingesetzt werden.

Sehr praktisch ist es, wenn man alle 3 Arten von Arbeitsflächen wie im Schiebetafelsystem LW-S miteinader kombiniert:

Schauen sie doch mal im Neuland Shop vorbei, hier bekommen Sie neben Pinwänden, FlipCharts und Whiteboards alles, was das Seminarleiterherz begehrt! Damit immer alle Moderationsmaterialen schön ordentlich sortiert und schnell griffbereit sind ist eine Moderationsstation eine gute Idee:

Rednerpulte dem Vortragenden Platz für Unterlagen, ein Notebook und Getränke. Bei Neuland sind Sie in mehreren Ausführungen erhältlich, z.B. auf Kundenwunsch mit individueller Displayfahne, schauen Sie doch mal hier!

Es ist von Vorteil, wenn die Pulte fahrbar und höhenverstellbar sind, denn so sind sie für alle Ihre Referenten, ob groß oder klein komfortabel nutzbar.

 

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Medientechnik:

Die Technik in Ihrem Seminarraum sollte auf dem neuesten Stand und nicht zu komplizert für den Bediener sein.

Eine wirkliche Erleichterung für Ihre Seminargäste wird das Click-Share System sein, das wir bereits hier schon einmal genauer vorgestellt haben. Mit nur einem „Click“ kann man so ganz einfach und stressfrei Daten vom Labtop auf einen oder mehrere Monitore übertragen.

Der lichtstarke Multimediaprojektor (Beamer) ist vorzugsweise an der Decke installiert, um den reibungslosen Seminarablauf zu gewährleisten.

Die Projektionsfläche sollte ca. 1/5 der Raumtiefe breit sein. Die Projektion hat im besten Fall mindestens 1,2 m Abstand vom Boden.

Alternativ können Sie auch einen Kurzdistanzbeamer verwenden. Unsere Medien-Partner beraten Sie gerne!

Lautsprecher werden in der Nähe der Projektionsfläche installiert um einen Richtungsbezug zum Bild/ Vortragenden zu geben, nichts ist verwirrender als ein Referent, dessen Stimme von hinten „aus dem Off“ kommt.

Overheadprojektoren werden mittlerweile nicht mehr verlangt, eine moderne und portable Alternative hierzu ist ein  Visualizer. Diese Projektionskamera macht Objekte, gedruckte Bilder und kleine Vorlagen jeder Art dank Zoomfunktion für alle gut sichtbar. Er ist durch wenige Handgriffe mit dem Notebook, Projektor, Fernseher oder Whiteboard verbunden.

 

Mit kleinen praktischen Helfern wie einem kabellosen Präsentationsgerät mit Laserpointer Funktion machen Sie Ihren Trainer sicher eine Freude:

Manchmal sind Zuspielgeräte wie CD / DVD – Player üblich, diese Aufgabe übernimmt heute mittlerweile auch der Laptop des Referenten. In der Aktionszone sollte sich eine Bodendose mit allen nötigen Anschlüssen für den Laptop befinden.

Hier sind erforderlich:

  • mehrere Stromanschlüsse
  • ein Anschluss für die Bildübertragung zum Multimediaprojektor
  • ein Anschluss zur Übertragung des Tons zur Beschallungsanlage
  • ein Internetanschluss und ggf. ein Anschluss für eine Videokamera.

Die Bodendose sollte so positioniert werden, das in der Laufzone keine „Stolperfallen“ durch herumliegende Kabel entstehen.

Eine aufgeräumte Medienwand macht immer mehr her, als eine Leinwand, die erst mühevoll von der Decke gekurbelt werden muss, lassen Sie sich von unseren Planern eine individuell auf Ihre Ansprüche angefertigte Lösung erstellen!

In Teil 4 werden wir uns nächstes Mal mit verschiedenen Möblierungsvarianten für Seminarräume beschäftigen!