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HOTALENTS. Keine Casting-Show, sondern eine richtig spannender Kongress.

Klaus Michael Schindlmeier hat schon lange genug von den alten Tönen. Genug von den Klagen vieler Kollegen, wie schwer es wäre, junge Menschen für die Hotelbranche zu gewinnen. Genug von dem Gejammer, dass „diese jungen Leute dann ja auch so schnell wieder gehen“ und dass frühere Generationen eher bereit waren, hart zu arbeiten… (usw. usf.) Seine Einstellung ist anders: Der Direktor des Kongresshotels Palatin in Wiesloch hat das Motto „Hotellerie ist Zukunft“ und so setzt er auch voll und ganz auf die künftigen Generationen: Schon Azubis fördert er, indem er ihnen verantwortungsvolle Aufgaben anvertraut – und diese Haltung zahlt sich aus:

Sein Konzept wurde mit dem Siegel „Exzellente Ausbildung“ ausgezeichnet, und das Engagement der Mitarbeiter hat sicher mitgezählt, als dem Hotel Palatin der Award „Tagungshotel des Jahres“ verliehen wurde.

Kurz: Klaus Michael Schindlmeier hat gute Ideen. In diesem Jahr zum Beispiel hat er den Kongress „HOTALENTS“ ins Leben gerufen, bei dem es genau darum geht, welche neuen Impulse und Veränderungen die Hotelbranche braucht, um junge Menschen nicht nur für sich zu gewinnen, sondern sie auch zu halten. Und raten Sie mal, wem er die Organisation dieser Tagung anvertraut hat? Genau, einem jungen Team des Hotels.

Als regelmäßiger Partner und Ausstatter der Tagungshotellerie wurden wir natürlich gefragt, ob wir dabei sein wollten, und wir haben gern zugesagt. Denn bei dieser Gelegenheit konnten wir auch „unsere Neulinge“
im Alltag erproben:

Die Neuland® Werkwand zum Beispiel. Eigens für solche Veranstaltungen entwickelt, wurde ihr überraschendes Design bereits mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet. Kein Wunder, denn sie lässt sich einzeln in kleinen Gruppen ebenso gut verwenden, wie sie bei größeren oder ganz großen Veranstaltungen zu offenen Kreisen oder Bögen kombiniert werden kann. Sie ist Whiteboard, Tafel und Magnetwand – und sie sieht richtig gut aus.

Auch den „Dingens“ hatten wir dabei: Dieses Sitzmöbel ist ein Tisch ist ein Sitzmöbel, je nachdem, wie sie es kippen. Und es ist so frisch aus unserer Werkstatt, dass wir noch nicht einmal einen Namen dafür haben.
(Fällt Ihnen vielleicht einer ein? Schreiben Sie uns.) Und natürlich haben wir die Workshops des Kongresses auch mit Markern und weiterem nötigen Verbrauchsmaterial versorgt.

Und was soll man sagen?

Die HOTALENTS (und auch unsere Neuen) haben ihre Sache gut gemacht: Das junge Organisationsteam konnte etwa 250 Teilnehmer als Kongressgäste gewinnen – vom Azubi und der jungen Führungskraft bis zum erfahrenen Hoteldirektor. An unseren Werkwänden entwickelten und diskutierten die Gäste viele neuen Ansätze und Ideen, zum Beispiel in dem Workshop zum Thema „Attraktive Arbeitgeber“.

Hier zeigte sich sehr deutlich, dass das Gehalt für die Einsteiger von heute eben nicht alles ist: Sie wünschen sich vielmehr wertschätzenden Umgang, eine Kultur des Feedbacks und – was Wunder in diesem durchaus anstrengenden Job – flexible Arbeitszeitmodelle.

In der anschließenden Podiumsdiskussion zwischen „alten Hasen“ und „jungen Hüpfern“ brachte Elke Schade von der Deutschen Hotelakademie (DHA) das Problem auf den Punkt: „Die Hotelbranche hat ihren schlechten Ruf wegen ihrer Chefs“.

Wir brauchen mehr Chefs, so das Fazit, die die zentrale Rolle Hotelmitarbeiter anerkennen. Chefs, die sich ihnen widmen, die sie ernst nehmen und ihre Ressourcen fördern. Solche Hotelchefs ernten Identifikation und Begeisterung – und am Ende zufriedene Gäste, die gern wiederkommen.

Was wir hier bei den HOTALENTS lernten, gilt nicht nur für junge Mitarbeiter und nicht nur für die Hotelbranche: Damit sich die Anderen ändern, fangen wir bei uns an. Mit kleinen gemeinsamen Schritten können wir die (Arbeits-)Welt besser machen.

Wir freuen uns über den Erfolg der HOTALENTS. Wir freuen uns auf die HOTALENTS 2019, auf noch mehr engagierte Manager – und darauf, auch künftig unseren Beitrag zu diesem Erfolg zu leisten.

Herzliche Grüße aus Eichenzell, Ihr